Albgau Big Band Ettlingen

Was für ein Jubiläumskonzert

Aus Fanfarenklängen wurde Big Band Sound! 60 Jahre Albgau Musikzug Ettlingen e.V.

Unter diesem Motto durften wir am vergangenen Sonntag zu unserem Jubiläumskonzert in die Aula des Eichendorff-Gymnasiums Ettlingen einladen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder die Arbeit des Hospiz Arista mit einer Spende unterstützen.

Unsere Big Band unter der Leitung unseres Dirigenten Jürgen Langmaier konnte die zahlreichen Zuschauer in der nahezu ausverkauften Aula mit auf die Reise durch die Jahrzehnte des Bestehens unseres Vereins mitnehmen.

Nach einem kurzen Fanfarengruß begrüßte unser 1. Vorsitzender Matthias Strack die anwesenden Gäste und ließ die 60-jährige Vereinsgeschichte kurz Revue passieren.

Mit „Fanfare for the Common Man“ eröffneten wir unser Jubiläumskonzert, diese Fanfare wurde ursprünglich 1942 geschrieben, um jedes Orchesterkonzert damit zu beginnen. Solisten waren an der Trompete Susanne Eswein, Tim Buchholz, Michael Hutt und Hartmut Füger.

Als zweites Lied folgte sodann der Big Band Klassiker „Birdland“, welches 1977 als Hommage an den Nachtclub Birdland in New York City veröffentlicht wurde. Das markante Saxophon- und Trompetensoli wurden von Ilona Schmidt am Altsaxophon und Michael Hutt an der Trompete gespielt.

Nach „A String of Pearls“ aus dem Jahr 1941, welches zu den absoluten Klassikern der Swing-Ära zählt, konnten wir mit „Song for my daughter“, welches liebevoll von Susanne Eswein am Flügelhorn gespielt wurde, das Publikum begeistern.

„Copacabana“ wurde im Jahr 1978 von Manilow und Sussman veröffentlich und vorgetragen von unserer Big Band mit den Solisten Michaela Düll am Saxophon und Hermann Deitmers an der Trompete.

Von der Copacabana ging es sodann 8.500 km Richtung Nordwesten nach Chicago, wo Jim Croce im Jahr 1973 das Stück „Bad, Bad Leroy Brown“ über den Badboy Leroy Brown veröffentlichte, welcher von den Frauen verehrt und von den Männern gefürchtet wurde.

Beim nächsten Stück „Cute“ aus dem Jahr 1958 begeisterte unser Dominik Wankmüller am Schlagzeug und Nico Neumaier am Tenorsaxophon mit ihren Solis.

Bei dem nachfolgenden Stück „Rumba of Love“ nahm sie Ilona Schmidt am Altsaxophon mit auf die Reise in den romantischen Charakter des Rumbatanzes.

Vor der Pause konnte Andreas Steimer am Altsaxophon beim letzten Stück „Sir Duke“ das Publikum mitreißen.

Den zweiten Teil begannen wir mit dem Klassiker „In the Mood“ von Glenn Miller aus dem Jahr 1939, gefolgt von dem Pop-Song aus dem Jahr 1975 der Gruppe ABBA mit „I do, I do, I do“.

Auch wenn die Geschichte der Comedian Harmonists tragisch endete, bleiben ihre Kompositionen zeitlos. Es folgte das Stück „Wochenend und Sonnenschein“ aus dem Jahr 1930.

Danach ging die Reise in das Jahr 1892 an den Wiener Prater mit dem Lied „Wiener Praterleben“, welches im Jahr 1923 dann als „Sportpalast-Walzer“ nach Berlin kam. Gespielt wurde die Version des Klassikers als „Happy Sportpalast“ in einem Jazz-Arrangement im James-Last-Sound.

Auch mit dem „Saxophon-Muckl“ folgte ein Klassiker, der im Big Band Sound arrangiert wurde. Unsere Solisten bei diesem Lied waren Andreas Steimer, Nico Neumaier, Michaela Düll, Kerstin Lorenz und Anja Füger.

Beim nächsten Lied blieb unser Matthias Heyd nicht auf seinem Trompeten-Hocker, sondern sang das Lied von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“.

Für Gänsehaut sorgte das Lied von Elvis Presley „Can`t help falling in love“.

1982 entstand, inspiriert durch die UNICEF-Dokumentationen über Afrika, der gleichnamige Song „Africa“ von Toto, welches unterstützt wurde durch Dominik Wankmüller am Schlagzeug, Christian Janz am Bass, Michael Trautmann an der Gitarre, Matthias Strack an der Posaune sowie Michaela Düll am Altsaxophon.

Mit dem Lied „Happy Music“ endete der offizielle Teil unseres Konzertes.

Nach den Danksagungsworten unseres 1. Vorsitzenden Matthias Strack folgten als Zugabe drei weitere Stücke und zwar das Badner Lied, allerdings nicht als Marsch, sondern in einer swingenden Jazzversion mit den Solisten Susanne Eswein, Tim Buchholz und Michaela Düll, danach „Gemini Rock“, wo unser Moritz Gaßmann seine Finger nochmals über die Tasten fliegen ließ und zum Schluss kam unsere Susanne mit einer kleinen Showeinlage im Nachthemd und Bettzeug auf die Bühne und spielte auf dem Flügelhorn „Good Night“.

Da die drei „geplanten“ Zugaben nicht genug waren, musste Matthias Heyd nochmals ans Mikrofon und „Aber bitte mit Sahne“ singen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei:

VIELEN DANK!